Affektkontrolltraining

A.K.T®

Himmel und Erde verbinden

Sicher klingt Ihnen diese Überschrift ganz arg pseudoesoterisch, religiös verquast, versponnen oder sogar wie das Leitbild von „einer dieser Sekten“.

Wir wollen Sie beruhigen: Sie und wir und alle Anderen auch wollen (und das immer und überall auf der Welt!) „nur das Eine“ – nämlich eine möglichst reibungsarme und erquickliche Verbindung hinkriegen zwischen den ganz persönlichen Lebenswünschen und der „gefühlten“ Wirklichkeit.

Nicht nur religiöse Führer versprechen das Paradies (je nach Spielregeln schon „auf Erden“ oder erst im Himmel), sondern auch Autofirmen, Banken und Bausparkassen, Auto-, Drogen-, Aktien- und Waffenhändler. Penthouse im Wolkenkratzer, Pharmaindustrie-Verheißungen, Alkohol-Designer, Gourmet- und Wellnesstempel, Elite-Internate, Matratzen- und Schuhhersteller und viele andere mehr zeigen uns den richtigen Weg zum „Himmel auf Erden“.

Wir singen zusammen von der Freiheit über den Wolken, ersehnen den siebten Himmel und werden enttäuscht von der sogenannten harten Realität eingeholt, manchmal am Boden zerstört.

Abgesehen von schnöden kommerziellen Heilsversprechen entwickelt sich fast jede bekannte Lebensform am Licht orientiert, also „nach oben“. Sogar der aufrechte Gang kann als Versuch verstanden werden, die unüberwindliche Schwerkraft zu besiegen (der interstellare Raumflug gehört ebenfalls in diese Abteilung).

Betrachten Sie nun bitte Ihre eigene Strategie. Wie schaffen Sie es genau, den Spannungsbogen zwischen Vision und dem „Boden der Tatsachen“ auszuhalten? Wie gelingt es Ihnen, Ihren Geist kreativ und visionsfähig zu erhalten und trotzdem „mit beiden Beinen“ im Leben zu stehen? Und – kennen Sie sich aus mit den Gefahren, zum „Luftikus“ zu werden ( „alles ist gut, Hauptsache innovativ“)oder zum sturen Pragmatiker verbetoniert zu bleiben? („das war schon immer so“, „wenn alle so denken würden“, „das haben wir noch nie so gemacht“)?

Wir glauben, dass in dem banalen Satz „HIMMEL UND ERDE VERBINDEN“ eine ziemlich weise und zugleich recht alltagstaugliche Empfehlung steckt: Wenn uns die Spannung zu stark erscheint, können wir selbst korrigierend eingreifen. Wir sind in der Lage, zu verändern.

Und wenn es uns auf der „Haben- Seite“ nicht gelingt, dann eben auf der „Wollen-Seite“ bevor der Bogen überspannt wird, die Sehne reißt oder das Holz bricht. Diese schlicht unspektakuläre Anwendbarkeit passt gut zu unserem Konzept der ressourcen- / lösungsorientierten Haltung. Deshalb taucht er immer wieder in den unterschiedlichsten Formen bei uns auf, aber jedes Mal mit dergleichen Botschaft: „Erhalten Sie Ihre Visionen und bleiben Sie auf dem Teppich“

Nicht zuletzt auch dargestellt finden Sie das im Bild des bunten Strichmännchens. Der Meister, der dieses an archaische Höhlenmalereien erinnernde Werk schuf, heißt Malte. Zur Zeit der Entstehung war er 12 Jahre alt und Teilnehmer eines Jahreskurses „Spiel der 4 Tiere“ an der Schule für geistig / körperbehinderte Kinder „am Weserbogen“ in Bad Oeynhausen. Er nannte es „Himmel und Erde verbinden“. Wir nennen es zu Ehren des Künstlers das „Malte-Männle“.

Männchenskala (PDF | 43 KB)
Evaluationsbogen Männchenskala (PDF | 45 KB)