Weiterbildung
Was wird in der Weiterbildung vermittelt?
- Welche Kompetenzen brauchen Lehrer?
- Begriffsklärung Affekte, Kontrolle, Training
- Grundannahmen: Jeder hat was er braucht um seine Probleme zu lösen
- Der Mensch ist stets zu achten, seine Taten und Haltungen nicht immer
- In allen lebendigen Systemen gibt es auf allen Ebenen selbstähnliche Logiken
- Denken ist Probehandeln
- Therapeutische Abstinenz ist nicht möglich
- Denken und Handeln wirken zirkulär
Welche Methoden werden in der Weiterbildung vorgestellt?
- Lernen durch Körpererfahrung und Leiberinnerung
- Die Kraft der Imagination, die „Ideokinese“
- Rollenspiele, Materialerfahrung, die fünf Sinne schulen
- Gesprächsführung, Fragetechniken und Evaluation
- Dialektisches Denken, mäeutisches Begleiten
- Spiel der vier Tiere, Philosophie des Budo, Zenidee
- Konfrontatives Begleiten
- Rituale, Etikette, Schutzräume, Vereinbarungen
- Ressourcen-lösungsorientiertes Handeln, Zielformulierung, verschiedene Konfliktlösungsmodelle, Stressbewältigungsstrategien
- Meditation, Tanz, konzentratives Bewegen
- Grenzüberschreitung als Selbsterfahrung („Erlebnispädagogik“)
Nichts ist verboten im A.K.T®, jedoch anderen zu schaden wird als nicht erstrebenswert und schädlich definiert (Gewalt bleibt eine mögliche Lösung). Mit dem Gegenentwurf eines Tugendkataloges („die vier w“) und der Aufforderung, Verantwortungsübernahme als Pflicht zu empfinden, bietet die Methode Gestaltungsmöglichkeiten für Kooperation, Friedfertigkeit und lustvolle Erlebnisfähigkeit (Reiz-voll). Nur beständiges Wiederholen gibt Sicherheit und Stabilität, nur beständiges Hinterfragen ermöglicht Beweglichkeit und Entwicklung. Die Haltungen die dem A.K.T® zugrunde liegen, sind jede für sich wertvoll genug, erlernt und geübt zu werden.
Wirkliche Veränderung, die sowieso erst nach Jahren des Übens feststellbar ist, passiert jedoch nur – wenn überhaupt – durch beständiges Wiederholen in einem in sich schlüssigen System.