Affektkontrolltraining

A.K.T®

Auftragsbeschreibung

1. Klärung und Präzisierung der Ziele

Die allgemeinen Wirkungsziele von Auftraggeber, Klienten und den Maßnahmeträgern werden vor Beginn formuliert. Aktuelle Handlungsziele werden abhängig von Zeit und Kundenleistung vereinbart. Als übergeordnetes Ziel gilt immer die Bereitschaft zur Haltungsänderung gegenüber zerstörerischen Lösungen, die Stärkung von Verantwortungsbewusstsein und die größere Verfügbarkeit von friedfertigen Alternativen. Kriterien zur Nachprüfbarkeit werden anhand von Handlungsschrittabfolgen und mittels klientenspezifischer Parametrierung entwickelt. Fragebögen, Interviews, Selbstbewertung und Kontrollerhebungen werden vom Auftraggeber mit den jeweiligen berufseigenen Methoden entworfen. Der Anbieter stellt ausgewählte Möglichkeiten vor, z. B. aus den Bereichen Motopädie, Bewegungstherapie, eigene Qualitätskontrollbögen.

2. Zielgruppe

Ganz allgemein sind dies Teilnehmende, die durch inneren Reiz (Neugier, Schmerz) und / oder äußeren Reiz (Auflagen, Strafe) zur Bearbeitung des initialen Themas bereit sind sich aus einer speziellen unfreien Lage zu emanzipieren. Die Methode ist ausreichend elastisch und modifizierbar ohne die Grundsätze und angestrebten Wirksamkeiten aufzugeben. Sie ist anwendbar in Pädagogik, Therapie und Beratung. In allen entwicklungsfördernden Disziplinen geht es um Zunahme von Spannungstoleranz und Erhalt dynamischer Stabilität. Beides sind Oberziele der Maßnahme.

3. Bedarf

Der Auftraggeber ermittelt und begründet den Bedarf der beschriebenen Zielgruppe. Er teilt dem Anbieter seine Annahmen und Informationen über Erwartungen und Motivationslage der Zielgruppe mit. Da es sich um einen ressourcenorientierten Ansatz handelt, sind die Kompetenzen und Vorkenntnisse der Teilnehmerschaft Grundlage der Zusammenarbeitsgestaltung. Die Trainer machen sich vor Ort kundig und entscheiden, ob sie den Auftrag bewältigen können.

Das System ist leicht an die vom Auftraggeber vorgegeben Rahmenbedingungen anzupassen. Die Methode ist handlungsorientiert und greift sensomotorisch, kognitiv und emotional. Die Wirkungsschwerpunkte ergeben sich aus den Teilnehmerkompetenzen. Akzeptanzsicherstellung wird mit hohem Selbsterfahrungsanteil, lustvoll erlebten Bewegungssequenzen und konsequenter Orientierung an den vorgefundenen Konditionen angestrebt. Durch das Prinzip ressourcenorientierter Arbeit und dessen Instrumente besonderer Fragetechniken werden die geforderten Fähigkeiten durch die Klienten selbst entwickelt, die Umsetzung in die Alltagspraxis wird durch enges Begleiten und zeitnahe Fallbesprechungen gefördert. Kollegiale Supervision unterstützt die Begleiter.

Der Medieneinsatz orientiert sich an den zur Verfügung stehenden Materialien. Protokolliert wird schriftlich und / oder per Video. Arbeitsblätter und Scripte werden bedarfsabhängig ausgehändigt. Struktur und Aufbau des Programmes sind abhängig vom gewählten Zeitrahmen (von Impulsreferat, über Projektinstallation, Multiplikatorenausbildung bis hin zu mehrjähriger Teambegleitung.) Dementsprechend variiert die Intensität vom Hören eines Kurzvortrages bis zur starken emotionalen Grenzerfahrung.

4. Evaluation und Qualitätssicherung

Erfolgt über drei unabhängige Instrumente.

Fremdbewertung
Selbstbewertung

Angestrebt ist eine dreifache Beurteilung des Ist-Zustandes zu Beginn, während der Maßnahme, am Ende und nach einer bestimmten Zeit noch mal. (erstellt aus der Sicht des Trägers, der Klienten und der Trainer). Die Installation einer Kontrollgruppe ist möglich. Teilweise werden auch Videoaufnahmen von z.B. Trainingsstunden zur Evaluation eingesetzt.

A.K.T ® – Der Preis vom Fleiß

Überblick über "der Preis vom Fleiß" (PDF | 48 KB)

A.K.T ® – Lernangebot

Überblick über das Lernangebot (PDF | 48 KB)

A.K.T ® als ein ganzheitlicher Lern-Weg zur „Persönlichkeitsbildung“

Neues für Pädagogen (PDF | 54 KB)